Endlich Urlaub

Hallo Ihr Bullyverrückten,

wir sind Frieda (5 Jahre) und Bruno (11 Jahre), zwei französische Bulldoggen aus dem „Schwabenländle“ und erzählen Euch aus unserem Leben mit Muddi und Vaddi. Die Frieda verbringt heute einen Vormittag beim Schlabbrador Malou und ich, der Bruno bin mit Muddi zusammen im Home Office und hab Zeit Euch ein wenig zu erzählen.

Es war endlich soweit, wir sind in den Urlaub gefahren. Lange darauf gefreut und gewartet, ging es dann endlich los. Zuerst waren wir eine Woche an der Ostsee auf Fehmarn. Mit dabei waren Muddi, denn ohne die hätte niemand den Urlaub geplant, Vaddi, denn ohne ihn wären wir nie da angekommen, Frieda, weil sie halt dazugehört und ich, weil man wegen mir an die Küste gefahren ist. Ich liebe die Küste, es ist alles flach, windig und die Temperaturen sind angenehm, außerdem ist die Luft super, was ja gerade für mich momentan super ist.
Die erste Woche waren wir nicht allein. Muddi und Vaddis Freunde aus dem Allgäu waren dabei. Dazu gehören der Dacke-Schäfer-Mix Kalle und der Chihuahua Filou. Vaddi sagt ja immer „TSCHIIIWAAWAA“.
Wir hatten richtig Spaß alle zusammen, denn wir vertragen uns auch super gut. Tagsüber waren wir immer am Hundestrand und sind da rumgerannt. Aber Kalle und Filou sind nicht so wasserbegeistert wie Frieda und ich. Frieda hat in der Ostsee getobt und ist wie wild rumgerannt und hat sich dann jedes Mal nach dem Schwimmen klatschnass in den Sand geworfen, was zur Folge hatte, dass Muddi sie danach gleich am Campingplatz in die Hundedusche geschleppt hat. Das war dann wieder ein Theater, man hat Frieda ihr Gemecker auf dem halben Campingplatz gehört. Und dann kam sie nach der Hundedusche in ihrem Bademantel total beleidigt am Wohnwagen an. Unsere Campingnachbarn fanden das alles sehr amüsant. Ich bin immer nur bis zum Bauch rein und hab die Füße drin gebadet. Das hat mir auch gereicht. Und ich hab wie jedes Mal an der Küste vergessen, dass das Wasser salzig ist und gleich einen riesen großen Schluck genommen. Bäh das ist so eklig, sag ich Euch. Nur gut, dass Muddi immer eine große Flasche Wasser und einen Wassernapf dabei hat. Abends sind wir zusammen an die Strandbar gegangen. Unsere Muddis und Vaddis haben einen Cocktail getrunken und wir haben zusammen den Sonnenuntergang angeschaut, den sieht man auf Fehmarn nämlich richtig toll. Danach haben wir alle noch bei uns im Vorzelt gechillt. Muddi und ihre Freundin haben gekocht und Vaddi und sein Kumpel haben eine Shisha geraucht und wir Hundis haben einen Knochen gefressen. Dann wurde noch gemütlich gequatscht, Kalle durfte in meinem Herzstück liegen, das hat mir gar nichts ausgemacht, weil ich mich zu Muddi im Campingstuhl dazugelegt habe und Frieda lag bei Vaddi. Der Filou hat sich immer irgendwo dazu gequetscht.
Am Campingplatz hat es ganz viele kleine Häschen, die nachts aus dem Gebüsch kommen und durch den Campingplatz hüpfen. Mir hat das nichts ausgemacht, ich war eh zu faul mich darum zu kümmern. Aber Frieda war total heiß auf die Hasen und wollte immer zu denen laufen. Muddi hat natürlich gut aufgepasst, dass sie da nicht zu nahe ran geht und die Hasen jagt. Dafür hat Frieda sich dann beim Gassigehen am Campingplatz immer wieder mal nen Hasenböbbels ins Maul geschoben. Muddi ist fast wahnsinnig geworden weil Frieda die Nase immer nur unten hatte um nach Hasenböbbels zu suchen. Sie hat dann echt geschimpft und gemeint, beim nächsten Campingurlaub muss Frieda ihren Maulkorb tragen, damit sie nicht immer Hasenböbbels frisst. Alles in allem hatten wir echt eine ganz tolle Woche zusammen ohne Hundestreit und ohne Tierarztbesuche.

Nach der ersten Woche an der Ostsee ging es für unsere Freunde zurück ins Allgäu und wir sind noch eine Woche weiter an die Nordsee gefahren. Der Campingplatz war auch toll. Der ganze Damm war voller Schafe, was natürlich Frieda wieder gefreut hat. Muddi musste wieder so aufpassen, dass sie net Schafsböbbel in sich reinschiebt, dass sie dann selbst in einen frischen, feuchten Schafsböbbel getreten ist. Da war die Laune echt nicht mehr gut. Zum Glück gibt es ja an der Nordseeküste immer die Duschen, damit man sich die Füße sauber machen kann. Die sind zwar net für das Säubern von Schafsböbbelfüße gedacht sondern weil das Watt so dreckig ist. Wir waren bei Ebbe und Flut an der Nordsee. Bei Flut war Frieda wieder im Wasser und bei Ebbe hab ich mich auch wieder reingetraut. Das war aber mal gar keine schöne Ebbe, das Watt war nicht so schön sandig wie letztes Jahr sondern total schlackig und ich bin mit meinen kurzen Beinen blöde stecken geblieben und Frieda ist so weit voraus gesprungen, dass sie den Dreck auch am Bauch hatte. Muddi musste mich dann aus dem Watt befreien und raustragen und uns erstmal mit der kalten Dusche am Damm abduschen. Das war so schlickig das ging gar net gut weg und es war mal wieder klar, dass da am Campingplatz noch die richtige Hundedusche auf uns wartet. Vaddi hat das alles so gar nicht mitbekommen, der war damit beschäftigt seine Drohne fliegen zu lassen. Seit wir die Drohne haben, macht er bei jedem Urlaub einmal ein Familienfoto von oben, so dass wir alle drauf sind. Das sind richtig schöne Erinnerungen die man da machen kann.

Wir waren natürlich auch ganz oft beim Essen im Urlaub, wenn Muddi keine Lust auf Kochen hat. Meistens waren wir beim Italiener, Burger oder beim Currywurst Essen, das sind so Muddi und Vaddis Lieblingsessen beim Campen. Weil so richtig schick will man beim Campen ja auch net ausgehen. Und Muddi mag keinen Fisch, was natürlich an der Küste auch blöd ist, weil meistens gibt’s halt nur Fischbuden.
So schnell war dann auch der Urlaub wieder vorbei und wir mussten heimfahren. Da es auf einmal dann doch 37 Grad bei Husum hatte, hat Vaddi beschlossen nachts zu fahren. So sind wir um 18 Uhr losgefahren und waren um 6 Uhr morgens daheim. Da ging es dann erstmal für alle ins Bett und dann wurde der Wohnwagen ausgeräumt und geputzt. Das hab ich aber alles verschlafen und Frieda hat an ihrem Lieblingsplatz im Garten gechillt. So ein Urlaub ist immer toll, man kann soviel erzählen, aber soll ich Euch was verraten? Zuhause oder bei Oma zuhause ist es immer noch am allerschönsten. Seid gespannt, was wir als nächstes zu erzählen haben.

In diesem Sinne: Bullykuss und Schluss
Frieda & Bruno

Seid Ihr aus der Nähe 89073 Ulm (+ Umkreis 150 km) könnt Ihr Euch bei Interesse gerne mal über die Website www.bullytreffen-ulm.de bei unserer Muddi melden. Sie organisiert seit 2008 das „Ulmer Bullytreffen“ für Bullyverrückte aus der Region.
 

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© Monika Heine

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