Mit dem Hausboot unterwegs

Hallo Ihr Bullyverrückten,

wir sind Frieda (3 Jahre) und Bruno (9 Jahre), zwei französische Bulldoggen aus dem „Schwabenländle“ und erzählen Euch aus unserem Leben mit Muddi und Vaddi und heute von einem ganz besonderen Urlaub. Wir waren mit dem Hausboot auf der Müritz unterwegs.

Da Frieda noch immer von Captain Jack Sparrow und der Black Pearl träumt, obwohl Muddi schon seit Urlaubsende versucht sie in die Realität zurückzuholen, erzähle ich, der Bruno und wahre Pirat aller Bulldoggenweltmeere von unserem Urlaub.

Also Muddi und Vaddi haben mal wieder angefangen die Taschen und Koffer zu packen. Ich bin immer ganz froh, wenn ich sehe, dass Muddi auch mein Köfferchen für den Urlaub packt, denn dann heißt es, wir sind dabei. Aber was war denn das? Da hat sie doch tatsächlich unsere Schwimmwesten in den Koffer gepackt, ja spinnt die denn? Wo geht es nur hin? Muddi hat dann gesagt, „Schau Bruno jetzt kannst Du bald ein Kapitän sein und Frieda ein Matrose, wir machen Hausbooturlaub auf der Müritz“. Wie jetzt, dachte ich mir als seriöser Kapitän wie auf dem „Traumschiff“? Vielleicht hat sich das ZDF statt für Flori nun doch für mich entschieden? Aber von wegen, wer will schon Kapitän sein, wenn man doch als Pirat geboren wurde. Da komme ich so richtig schön ins Träumen, das Leben als Pirat, überall Leckerlies schnorren und Fressen stibitzen.

Einen Tag später ging es dann auch schon los und nach einer längeren Autofahrt waren wir dann da. Kaum aus dem Auto raus hat Frieda vor Freude einen „Purzelbaum“ gemacht. „Mädchen“ sind schon echt kindisch, nur weil auf einmal auch ihre Freundinnen Pebbles und Emma da waren braucht sie ja nicht so ausrasten. Ich hab ja zu meinem „grandligen“ Kumpels Kalle und Freddy auch nur „Ahoi“ gesagt.  Dann haben wir unser Hausboot mit dem Namen „Dream of Life“ übernommen und der Name ist echt Programm. Auf dem Hausboot kann man so richtig schön chillen und von hübschen Meerjungfrauen, ähm ich meine „Seejungbullys“ träumen. Chillen ist ja sowieso mein liebstes Hobby. Mein Platz war natürlich oben bei Vaddi auf der Brügge. Vaddi als Käpt’n und ich als Pirat. Und Muddi und Frieda waren die Matrosen. Muddi musste ständig machen was Vaddi sagt: Fender rein, Fender raus, Leinen festmachen, Leinen losmachen, Landstrom legen, Kaffee kochen und beim Hafenmeister anmelden. Komisch, daheim hat immer Muddi das Sagen, warum ist das auf dem Hausboot anders? Vaddi hat als Käpt’n navigiert und das Kommando und die Verantwortung für Schiff und Besatzung übernommen und ich hab natürlich von meinem Platz aus über alles und jeden den Überblick behalten.

Wir sind jeden Morgen schon früh aufgestanden, waren Gassi und haben auf dem Rückweg frische Brötchen mitgebracht. Dann gab es für alle leckeres Frühstück und das schöne im Urlaub ist, dass wir auch manchmal was vom Tisch bekommen, so ein Stück vom leckeren Frühstücksei oder ein Stückchen Wurst. Dann hat Muddi uns die Schwimmwesten angezogen und Vaddi hat das Kommando gegeben „Leinen los“. Ich muss ja leider zugeben, dass die vielen Leckerlies die ich mir die letzten Monate erbettelt habe dazu geführt haben, dass meine Schwimmweste schon ziemlich spannt. Ich werde mal bei Muddi fragen, ob sie mir eine neue kauft – wobei schlechte Idee, dann setzt sie mich auf Diät. Also lieber Wampe einziehen und nichts anmerken lassen. Wir waren jeden Tag für einige Stunden mit dem Hausboot auf der Müritz unterwegs bis wir dann wieder am nächsten Hafen angelegt haben. Dann ging es erstmal den Hafen und die Umgebung erkunden oder wir haben uns gemütlich an den See oder in ein Café gesetzt. Abends wurden dann im Hafen zusammengesessen und gegrillt und an anderen Abenden sind wir essen gegangen. Und natürlich war zwischendrin immer genug freie Zeit um mit unseren Freunden zu toben oder die Pfötchen und Bullybäuche in der Müritz zu baden.

Nach einer Woche anstrengendem Piratenleben ging es wieder runter vom Schiff. Was soll ich sagen, ich werde das Leben auf dem Hausboot vermissen. Uns Bullys hat es super gefallen, keiner wurde seekrank und keiner ist ins Wasser gefallen. Wir sind dann alle zusammen noch für ein paar Tage an die Ostsee weitergefahren und haben Urlaub wie die Landratten gemacht. Wir hatten ein tolles Apartment alle im gleichen Haus. In Warnemünde am Strand hat es uns allen sehr gut gefallen. Lange Strandspaziergänge, Wettrennen mit meinen „grandligen“ Kumpels, in den Dünen liegen und in die Ostsee rennen. Aber das Beste überhaupt war, die kesse Fresse von Frieda, als sie Wasser aus der Ostsee getrunken hat, da musste sie doch mal übelste würgen. Naja dass sie das aber auch nicht weiß, sonst ist sie ja auch immer die Superschlaue. Salzwasser schmeckt halt nicht, hätte sie mich mal vorher besser gefragt.

Leider geht jeder schöne Urlaub mal zu Ende, aber Muddi und Vaddi haben schon wieder Pläne für den nächsten Ausflug.  Also ging es nach zehn Tagen wieder heim. Muddi und Vaddi müssen wieder arbeiten gehen und wir freuen uns auf die Tage bei Oma und Opa, die haben uns nämlich schon sehr vermisst – und wenn man jemand sehr vermisst, verwöhnt man ihn bei der Heimkehr – ich erhoffe mir sehr viel Leckerlies bei Oma. Und während ich Euch gerade die wahren Abenteuer der Seefahrt erzählt habe, sitzt das verrückte „Bullytier“ Frieda nun schon seit Stunden vor der Glotze und schaut sich „Fluch der Karibik“ an.

Bullykuss und Schluss
Frieda & Bruno

Seid Ihr aus der Nähe  89073 Ulm (+ Umkreis 150 km) könnt Ihr Euch bei Interesse gerne mal über die Website www.bullytreffen-ulm.de bei unserer Muddi melden. Sie organisiert seit 2008 das „Ulmer Bullytreffen“ für Bullyverrückte aus der Region.

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© Monika Heine

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