Wo bleibt das Winter Wonderland?

Hallo Ihr Bullyverrückten,

wir sind Frieda (3 Jahre) und Bruno (noch 9 Jahre), zwei französische Bulldoggen aus dem „Schwabenländle“ und erzählen Euch aus unserem Leben mit Muddi und Vaddi. Da Bruno sich im „Winterschlaf“ befindet, erzähle ich Euch ein bisschen was von uns. Also bei uns im Schwabenland ist nun der Winter eingebrochen und es ist echt Bullypopokalt, aber Muddi meint, das gehört zum Winter dazu, dass es kalt, dunkel und nass ist und Schneeflocken fallen. Wobei mit den Schneeflocken war der Winter bisher bei uns eher sparsam.

Weihnachten ist jetzt auch schon wieder eine Weile vorbei, aber ich muss es Euch erzählen, da ging es bei uns total ab. Schon einen Monat vorher als Muddi die Lichterketten aus dem Keller geholt hat, meine Güte, das war ein Wirrwarr. Muddi hat geflucht weil alles durcheinander war. Aber da ist sie ja auch selbst schuld, jedes Jahr das gleiche. Dabei hat der Vaddi wenigstens für die Baumbeleuchtung ein bisschen Geld locker gemacht und in kabellose Kerzen investiert. So richtige brennende Kerzen gehen bei uns nicht, wegen der Vögel. Bei uns leben nämlich noch die Nymphensittiche Kiki, Henry, Mr. Bean und die Wellensittiche Frodo und Elvis. Mein Liebling ist ja der Henry, weil der immer so gerne mit mir schmust. Die anderen vier Flatterviecher mag ich nicht. Naja jedenfalls geht’s wegen denen halt nicht mit echten Kerzen. Und am Baum sind auch keine echten Kugeln, also keine Glaskugeln. Bei uns sind die Kugeln dieses Jahr aus Plastik. Das liegt wohl daran, weil ich immer die untersten Kugeln abhänge wenn ich im Wohnzimmer rumflitze und Muddi keine Lust auf den täglichen Scherbenhaufen unterm Baum hat.  Dabei klirrt das doch so schön, wenn die Kugeln fallen.

Aber zurück zu den Lichterketten: Das Chaos hat also weiter seinen Lauf genommen, weil Bruno und ich dann angefangen haben zu spielen, Muddi geschimpft hat weil alles noch mehr durcheinander gekommen ist und am Ende Bruno dann mitten in den Lichterketten gefangen war. Das war ja mal ein lustiges Bild und je mehr er gestrampelt hat, desto mehr hat er sich damit eingewickelt. Da war Muddi bisschen stinkig. Abends hat dann Vaddi den Baum ins Wohnzimmer gebracht, der soll sich „aushängen“ bevor er dekoriert wird. Oh das sah schon ohne Dekoration so toll aus und es roch so schön nach Wald. Gut das hat sich Bruno wohl auch gedacht und gleich mal den Baum markiert, komisch das ist so das typische Ritual von ihm – seit 9 Jahren wird der Baum angepinkelt!!!! Da roch es dann auf einmal weniger schön und Muddi hat geschimpft und war nochmals bisschen mehr stinkig. Muddi macht jedes Jahr ein Foto von uns vor dem Baum – das gehört schon zur Tradition.

Bei der Omi gibt es auch ein schönes Ritual vor Weihnachten. Die backt immer „Bredla“ also so sagen wir im Schwabenland zu den Weihnachtsplätzchen. Da wir ja zweimal die Woche tagsüber bei Omi sind, kommen wir immer in den Genuss vom Bredla-Backen. Omi backt immer 20 Sorten für die Menschen und jetzt hat sie sogar extra zwei Rezepte mit Bredla für uns Hundis kreiert. Da gibt’s dann den „Leberwurst-Engel“ und den „Lachs-Nikolaus“. Es fällt ja schon beim Backen immer was für uns ab und meistens sitzt Bruno so dicht an der Arbeitsplatte, dass er immer das Mehl abbekommt. Und das sieht dann mal wieder oberkomisch aus wenn er ganz weiß ist. Aber was muss er sich in der Küche beim Kochen und Backen auch immer so vordrängeln.

An Weihnachten geht’s dann natürlich auch zu Omi und Opi wo sich dann die komplette Familie trifft. Unter anderem meine „Cousine“ die Malou. Die wohnt bei meiner Tante Sabine zusammen mit meinen Menschenneffen Luis und Paul. Ich mag Malou mit der kann man immer so schön durch den Garten flitzen, im See baden und wir liegen auch oft zusammen auf dem Sofa. Malo geht übrigens bei fast jedem Wetter in den See, da ist es mir oft schon viel zu kalt. Bruno mag Malou nicht, er nennt sie „Schlabbrador“ weil sie beim Essen und Trinken so furchtbar schlabbert. Wie wenn Bruno bessere Manieren hätte, wenn der frisst hört es sich an wie im Schweinestall. Nach der ganzen Bescherungs- und Festtagsessen-Sause besteht der Opi immer auf einen gemeinsamen Spaziergang durch das „Winter Wonderland“, dieses Jahr ging es statt durch den Schnee leider nur durch den Matsch. Jedenfalls habe ich meinen Pullover anbekommen weil es doch ziemlich frisch ist, der Bruno hasst es wenn er einen Pullover anbekommt. Die Malou hat ein dickes Fell, die braucht keinen Pullover. Wir sind dann alle zusammen durch die eklig nasse und matschige Gegend gelaufen, überall waren Lichterketten an den Häusern befestigt und alles war ganz festlich, es roch auch aus vielen Häusern sehr lecker nach Festagsessen. Mit Malou bin ich dann durch die Felder gerannt und bin schon ziemlich außer Atem gekommen, da merkt man halt doch, dass ich kurze Füßchen habe und kein Labrador bin. Bruno hatte dann ziemlich schnell keine Lust mehr und hat sich einfach hingesetzt und sich geweigert weiter zu laufen. Vaddi hat sich dann erbarmt und ist mit ihm ins warme Haus zurück. Nach zwei Stunden Gassi durch den Ort sind wir auch ins Haus von Omi und Opi zurück. Es gab dann Kaffee und Kuchen und für uns drei Vierbeiner einen Knochen. Opi hat nur gemeint das ganze Weihnachten ist nur eine Fresserei. Da hat er schon recht, ich bin auch sowas von vollgefressen – mein Bullybäuchlein ist viel größer geworden über Weihnachten. Aber wenn ich so Bruno und den „Schlabbrador“ anschaue, glaube ich die bekommen nie genug. Das ist wohl auch das Einzige was die beiden gemeinsam haben: Fressen geht immer!

Ich freu mich jetzt erstmal aufs Frühjahr, wenn kein Schnee mehr liegt und es nicht mehr so furchtbar kalt ist. Bruno wechselt dann vom Winterschlaf direkt weiter zur Frühjahrsmüdigkeit. Ich wünsche Euch allen ein bullyverrücktes Jahr 2020 und eine zauberhafte Zeit.

In diesem Sinne: Bullykuss und Schluss
Frieda & Bruno

Seid Ihr aus der Nähe  89073 Ulm (+ Umkreis 150 km) könnt Ihr Euch bei Interesse gerne mal über die Website www.bullytreffen-ulm.de bei unserer Muddi melden. Sie organisiert seit 2008 das „Ulmer Bullytreffen“ für Bullyverrückte aus der Region.
 

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